Die Tageslosung für heute, den 12. April 2014, aus Klagelieder 3,22-23

  • Von matthias
  • 12 April, 2014
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Die Güte des HERRN ist’s, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß.
Klagelieder 3,22-23

Lies dazu einen Ausschnitt des Artikels „Siehe Gottes Güte“ von Stefan Hofmeister:

Und Gott führte Israel mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm aus Ägypten. Er zerteilte die Wasser des Schilfmeers und führte Israel mitten hindurch und er schlug die Feinde vor ihren Augen. Er führte sie weiter durch die Wüste und sprach durch Mose zu ihnen. „Und Mose stieg hinauf zu Gott. Und der HERR rief ihm vom Berge zu und sprach: So sollst du sagen zu dem Hause Jakob und den Israeliten verkündigen: Ihr habt gesehen, was ich mit den Ägyptern getan habe und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und euch zu mir gebracht. Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein. Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst“ (2. Mose 19, 3-6).

Gott ist derselbe auch heute. Genauso wie er das damals an den Israeliten getan hat, kann er heute mit großer Kraft und ausgestrecktem Arm seine Auserwählten aus Knechtschaft und Gefangenschaft führen. Viele haben diese mächtigen Adlerflügel erlebt und Gott hat sie aus dem tiefen Schlamm emporgehoben und sie zu sich getragen. Das ist Gottes Erbarmen und seine Güte. Er hat uns auserwählt, bevor der Welt Grund gelegt wurde. Durch seine Liebe und Kraft kann er die Menschen, die weit weg sind, so führen, dass sie nahekommen, nahekommen zu ihm, nahe zu Christus, der von der Sünde erlöst und nahe zu Christi Leib, wo er das Haupt für seine Glieder ist – er, der der Hohepriester für sie ist.

Denk nur, dass wir nahegekommen sind durch Gottes große Barmherzigkeit und Güte. Er sieht auf diejenigen, die eine große Sehnsucht nach Wahrheit in sich verspüren, sodass sie über sich selbst weinen können, solche, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit. Gott kann sie voranführen und sie zu sich tragen, zu Christi Leib hier auf der Erde. Da hören wir Gottes Rede durch den Sohn, eine Rede von Erlösung und Verwandlung, und können seinem Wort lauschen und am Bund mit ihm festhalten. So werden wir sein Eigentum, ein königliches Priestertum, um seine Tugenden zu verkündigen.

Wenn man aus dem tiefen Schlamm herausgekommen und ihm nahegekommen ist, ist es nicht so schwer, Gottes Güte zu sehen!

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