Die Tageslosung für heute, den 04. April 2014, aus Sirach 25,13-15

  • Von matthias
  • 4 April, 2014
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Wie groß ist der, der weise ist! Aber wer Gott fürchtet, über dem ist niemand; denn die Furcht Gottes geht über alles.
Sirach 25,13-15

Dazu ein Artikel von Johan O. Smith:

Treue Seelen gehen einer reich erfüllten Zukunft entgegen. Selbst nach ihrem Tode lebt ihre Arbeit in ihren Nachkommen weiter. Die Arbeit untreuer Seelen hingegen geht zugrunde. Wer in aller Stille der Gottesfurcht großes Gewicht beimisst, bereitet sich auf das jenseitige Reich vor, das nicht von dieser Welt ist. Denn „es ist kein Gott dir gleich, weder im Himmel noch auf Erden, der du hältst den Bund und die Barmherzigkeit deinen Knechten, die vor dir wandeln aus ganzem Herzen“ (2. Chr. 6,14). Beachte: aus ganzem Herzen. Gott hält den Bund, er wird niemals vertragsbrüchig. Wenn jemand untreu ist, so ist Gott dennoch treu. In ihm haben wir eine treue Stütze und eine verlässliche Zuflucht in all unseren Prüfungen. „Glückselig ist, der den Herrn fürchtet und auf seinen Wegen geht. Du wirst dich nähren deiner Hände Arbeit; wohl dir, du hast es gut.“ Ps. 128,1-2.

Alles läuft nach vorher festgelegten Gesetzen ab. Ebenso wie alle Vorgänge auf Erden von den Naturgesetzen abhängig sind, ist in der Geisteswelt alles vom Gesetz des Geistes abhängig. Wenn wir aus unserem diesseitigen Leben eine möglichst große Ausbeute gewinnen wollen, so müssen wir es zugunsten der Gesetze, die für das Himmelreich gelten, drangeben. Selig ist der Mann, der „Lust hat zum Gesetz des Herrn und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht“ (Psalm 1). „Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht; und was er macht, das gerät wohl.“ Dass dies wirklich so ist, dafür haben wir unzählige Beispiele. Warum also nicht lieber das Allerbeste wählen, warum nicht sein Leben einrichten nach den Gesetzen des Geistes? Nimm dir nicht solche Menschen zum Vorbild, die schlechter sind als du selbst, sondern achte auf die Allerbesten, von denen du weißt.

Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten. Kämpfe dich vorwärts auf dem schmalen Weg. Eine Krone ist zu erringen; dies gilt dir, gerade so wie du bist und wie Gott dich geschaffen hat. Du hast alle Voraussetzungen, die nötig sind, um diese Krone gewinnen zu können. Lass dir niemand deine Krone nehmen. Wenn andere einspringen und den Dienst verrichten müssen, der eigentlich für dich bestimmt war, so nehmen sie dir deine Krone. Deine Nachlässigkeit bewirkt, dass du den Kampfpreis verlierst. Darum, lege los, finde die Werke, die Gott für dich zuvor bereitet hat, so dass du zu seiner Ruhe kommen kannst. Alle, die nach Gottes Anweisung und gemäß seinen Gesetzen arbeiten, werden zwangsläufig das Ziel erreichen und zu Gottes Ruhe eingehen. Darum ist jeder selig, der Tag und Nacht über seinem Gesetz sinnt, so dass er recht kämpfen, recht arbeiten und recht hören kann.

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